Es reicht schon das loggen von Daten der Entry- und Exitserver.
Für die Behörden ist mit der Vorratsdatenspeicherung nicht so wahnsinnig aufwendig eine Verbindung über Tor nachzuvollziehen. Es reicht schon eine "Kooperation" (die ja ab 2009 gesetzlich vorgeschrieben ist) mit einer geringen Anzahl an Providern um ausreichend viele Knoten zu überwachen.
Zum Logging:
Klar wird es immer Leute geben, die keine Logs erheben, aber diese müssen sich darüber im klaren sein, dass sie schlicht und ergreifend gegen das Gesetz verstoßen. Ich habe mal gelesen, dass 2009 von 200 TOR Servern in Dtld. 180 offline gehen wollen, weil die Datenspeicherung einfach technisch kaum zu realisieren ist (Datenflut = massive Kapazitätsprobleme), weiß aber nicht wie aktuell diese Information ist.
Wie gesagt, TOR ist eine feine Sache, man muss sich aber dennoch im klaren darüber sein, dass man zum einen nicht 100% unauffindbar ist und zum anderen dass man den Exitservern (quasi jeweils der letzte Server im TOR Netz) vertraut. Liest hier einer eure Daten mit kann das böse Folgen haben (z.B. email Benutzernamen und Passwörter in Klartext).
Soll ja schon Spassvögel gegeben haben, die sowas gemacht haben....
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Azi-chan hat geschrieben:
@Flint:
Wer isn jetzt Schäuble??
Ich kapiers immer noch nich